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Ahaus wird Modellregion und darf vorsichtig lockern
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Ahaus wird Modellregion und darf vorsichtig lockern

Die Stadt Ahaus darf schon bald wieder lockern und das öffentliche Leben wieder hochfahren – und zwar schon ab dem 19. April. Vorausgesetzt die Inzidenz liegt unter 100. Denn Ahaus gehört zu den ausgewählten Modell-Kommunen und -Regionen.

Veröffentlicht: Freitag, 09.04.2021 10:41

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Karola Voß zur Modellregion Ahaus

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Das hat NRW-Wirtschaftsminister Pinkwarth vorhin bekannt gegeben. Es gehe bei dem Projekt vor allem darum, Wissen zu sammeln. Forscher beobachten und sammeln Daten. In den teilnehmenden Projekt-Kommunen und -Regionen wird mit Registrierungs-Apps gearbeitet, die von Forschern ausgewertet werden. Wir haben mit Ahaus Bürgermeisterin Karola Voß gesprochen:

Was bedeutet das jetzt Modellregion zu sein?

"Ich freue mich, dass Ahaus ausgewählt worden ist als Modellregion. Modellregionen sollen ja helfen zu schauen, wie gesellschaftliches Leben geöffnet werden kann, auch wenn man dabei berücksichtigt weiter vorsichtig zu bleiben. Aber wir brauchen Perspektiven und wir versuchen das - natürlich in enger Abstimmung mit dem Land und natürlich auch den Menschen hier in Ahaus - umzusetzen."

Ab wann gilt das und für wie lange?

"Also Ahaus könnte ab dem 19.04. als Modellregion starten, allerdings muss die Inzidenz beim Wert unter 100 liegen. Mitte Mai soll es eine erste Zwischenbilanz geben."

Und was ist jetzt konkret geplant?

"Es geht darum, in einem begrenzten örtlichen Raum oder für einzelne begrenzte Einrichtungen Planungen vorzubereiten, wo wieder möglichst normales Leben stattfinden kann. Dazu sind jetzt konkrete Gespräche mit den Beteiligten und natürlich auch mit dem dem Land zu führen. Und ich möchte das natürlich auch in ganz enger Information mit den Ahauserinnen und Ahausern und den Menschen in den Ortsteilen machen."

Worin liegt der Nutzen Modellregion zu sein?

"Der Nutzen von Modellregionen liegt darin, um zu erproben, ob wieder normales, gesellschaftliches Leben möglich ist. Und das bedeutet gerade für die Branchen, die bislang nicht öffnen konnten zu klären, kann unter bestimmten Voraussetzungen dort wieder geöffnet werden. Und Modellregion bedeutet auch, dass Erfahrungen auf einen größeren Bereich, auf andere Kommunen oder Regionen auch übertragen werden können, aber man vorsichtig beginnt."

Die Stadt Ahaus stehe laut Pinkwarth unter besonderer Beobachtung auf Grund der Nähe zu dem Hochinzidenzgebiet Niederlande.

Weitere Infos zum Thema "Modellregionen" findet Ihr auch hier.

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Eure Fragen

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Die neue Regelung, die Ahaus als Modellregion vorsieht, sorgt natürlich für viele Fragen. So wie bei Manfred, er hat folgende Frage gestellt und wir haben bei der Stadt Ahaus um eine Antwort gebeten:

Kann ich als Gronauer Bürger ab dem 19. April 2021 in einem Ahauser Cafe bei Einhaltung bestimmter Bedingungen einen Kaffee trinken oder beschränkt sich der Corona-Modellversuch in Ahaus z. B. nur auf den Einzelhandel, den Sport, die Kultur usw.?

"Das Konzept sieht vor, dass die Angebote nicht nur für Ahauser sind, auch für Besucher aus anderen Orten. Grundsätzlich wird es Hürden geben, wie die Vorlage eines tagesaktuellen Tests, der negativ sein muss, um die Angebote nutzen zu können. Was im Einzelnen möglich sein wird, bespricht die Stadt in der nächsten Woche mit den Ahauser Händlern und der Gastronomie. Das wird dann auch bekannt gemacht – u.a. hier bei RADIO WMW."
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