
Gefahren beim Schwimmen werden unterschätzt
Bei dieser Hitze suchen viele die Abkühlung in Flüssen, Seen und Kanälen und unterschätzen dabei die Gefahren. Das ist besonders bei jüngeren Menschen der Fall. Wer stark erhitzt ins Wasser springt, der setzt seinen Körper einem erheblichen Kältereiz aus. Das kann zu Kreislaufversagen, Panikreaktionen oder Bewusstlosigkeit führen, so die Ärztekammer. Besonders gefährlich ist das an unbewachten Gewässern, wo auf die Schnelle keine medizinische Hilfe verfügbar ist. Am besten an bewachten Badestellen schwimmen gehen.
Weitere Risikofaktoren bei hohen Temperaturen
Bei Hitze kommen laut Ärztekammer zusätzliche Risiken hinzu: Der Körper ist durch hohe Temperaturen, Flüssigkeitsverlust und Sonneneinstrahlung bereits belastet. Alkohol, Drogen oder riskantes Verhalten erhöhen die Gefahr weiter. Wer dann in unbekannte Gewässer springe, riskiere schwere Verletzungen durch Untiefen, gefährliche Gegenstände im Wasser oder plötzliche Tiefenwechsel, so Gehle. In Flüssen und Kanälen können Strömungen, Sogwirkungen, Schiffsverkehr und steile Ufer das Herauskommen erschweren oder unmöglich machen.
Hier findet Ihr wichtige Tipps von der DLRG - nicht nur zum Thema Schwimmen!