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ACE-Schulweg-Index/Ergebnisse
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ACE-Schulweg-Index/Ergebnisse

Der sichere Schulweg vor allem für Grundschülerinnen und -schüler ist immer wieder ein Thema. Auch wir von RADIO WMW setzen uns seit vielen Jahren mit unserer Aktion "Kreis Borken sieht gelb" für die Sicherheit auf dem Schulweg ein. Wie wenig bewusst das Thema vielen Autofahrern ist, zeigt die erschreckende Bilanz einer Tempokontrolle vor einer Grundschule in Stadtlohn am vergangenen Freitag.


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Zahlreiche Autofahrer zu schnell

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In fünfeinhalb Stunden waren 565 Autofahrer zu schnell. Ein Auto mit Anhänger raste mit 62 km/h durch die Tempo-30-Zone. Heute stellt der Auto Club Europa zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat eine Studie zu genau diesem Thema vor. An 167 Grundschulen in Deutschland wurde die Sicherheit der Schulwege für knapp 50.000 Kinder untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei zwei zentrale Fragen: Wie wirkt sich die Bringsituation durch Elterntaxis auf die Sicherheit der Kinder aus und wie verkehrssicher ist die Infrastruktur im Schulumfeld tatsächlich? Schon vor Veröffentlichung der Studie stellten die Experten fest: das Fehlverhalten der Fahrerinnen und Fahrer der so genannten Elterntaxis erzeugt die meisten Gefahren.

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Schulwegindex: Sicherheit auf dem Schulweg in Deutschland

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Der Schulwegindex zeigt: Viele Schulwege sind sicher, doch es gibt auch gefährliche Mängel. Elterntaxis und fehlende Infrastruktur sind Hauptprobleme.

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Ergebnisse des Schulwegindex

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Der Autoclub Europa (ACE) hat die Schulwege an 167 Grundschulen in Deutschland untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass die meisten Schulwege im Durchschnitt sicher sind. Dennoch wurden 10 Schulwege als gefährlich und 50 als mangelhaft eingestuft.

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Hauptprobleme: Elterntaxis und Infrastruktur

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Die größten Herausforderungen für sichere Schulwege sind Elterntaxis und eine unzureichende Infrastruktur. Häufig fehlen wichtige Maßnahmen wie:

  • Verkehrsberuhigte Bereiche
  • Zebrastreifen
  • Schulweghelfer
  • Elternhaltestellen

Besonders problematisch ist das Verhalten vieler Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Nur 59 Prozent der Fahrer hielten sich an die Verkehrsregeln. Die übrigen parkten in Einfahrten, auf Zebrastreifen, Geh- oder Radwegen oder sogar in zweiter Reihe. Jedes fünfte Elterntaxi hielt direkt im Halteverbot.


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Positive Beispiele

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Nicht alle Ergebnisse sind negativ: Der Schulweg der Sebastianschule in Rosendahl, Kreis Borken, wurde positiv bewertet und gilt als vorbildlich.

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