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4. Castortransport aus Jülich erreicht Ahaus
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4. Castortransport aus Jülich erreicht Ahaus

Der vierte Castor-Transport aus Jülich ist in der Nacht zum Donnerstag ohne Zwischenfälle im Zwischenlager Ahaus angekommen. Begleitet wurde der Konvoi von einem großen Polizeieinsatz und Protesten von Anti-Atomkraft-Initiativen in Jülich, entlang der Strecke und in Ahaus.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.05.2026 03:12

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Großeinsatz auf der Strecke

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Der Transport startete am Mittwochabend (20.05.26) gegen 21.45 Uhr in Jülich und erreichte Ahaus in der Nacht gegen ein Uhr. Nach Angaben der Polizei Münster verlief der Einsatz störungsfrei, allerdings kam es durch Sperrungen entlang der Strecke zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen. Laut dpa war der Konvoi mit Dutzenden Fahrzeugen, schätzungsweise rund 1.000 Einsatzkräften und zwei Polizeihubschraubern abgesichert. Der Castor passierte unter anderem die A42 bei Duisburg, die A31 im Bereich Dorsten und Gescher sowie schließlich die Ausfahrt Heek in Richtung Ahaus.

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Proteste in Jülich und Ahaus

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Anti-Atomkraft-Initiativen begleiteten den Transport erneut mit Protestaktionen. In Jülich fanden Mahnwachen zum Start des Transports statt, in Ahaus gab es seit dem Abend eine Mahnwache direkt an der Transportstrecke. Nach Angaben der Initiativen beteiligten sich dort etwa 50 bis 60 Menschen. Bereits zwei Tage zuvor hatten rund 100 Demonstrierende in Ahaus gegen weitere Castor-Transporte protestiert. Die Initiativen fordern von der NRW-Landesregierung ein Ende weiterer Atommüll- und Urantransporte und kündigen weitere Aktionen an, unter anderem Anfang Juni an der Urananreicherungsanlage in Gronau.

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4. Castortransport aus Jülich erreicht Ahaus
© BBU
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