
20 Verkehrstote im Westmünsterland
Im Westmünsterland sind bis Ende September schon 20 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Damit ist die Zahl fast so hoch wie im gesamten Jahr 2025. Besonders auffällig: Viele der Opfer waren mit dem Fahrrad unterwegs. Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer sogar schon auf 21 gestiegen.
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Viele schwere Unfälle in nur neun Monaten
Im Kreis Borken und im übrigen Westmünsterland sind von Januar bis Ende September bereits 20 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Im gesamten Jahr 2025 waren es 24. Mittlerweile ist die aktuelle Zahl der Todesopfer sogar schon auf 21 gestiegen. Für die Kreispolizei Borken ist das eine alarmierende Entwicklung. Nach Angaben von Dominik Rezler, Leiter der Verkehrsdirektion, gibt es nicht den einen Hauptgrund für die vielen tödlichen Unfälle. Die Ursachen seien unterschiedlich und müssten im Einzelnen genau ausgewertet werden.
Polizei setzt auf Prävention und Kontrollen
Auffällig ist nach Angaben der Polizei, dass etwa die Hälfte der Todesopfer mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs war. Deshalb will die Kreispolizei hier einen Schwerpunkt setzen. Geplant sind mehr Aufklärung und Prävention - zum Beispiel in Schulen und bei Senioren. Gleichzeitig soll es mehr Kontrollen geben, um Rasen und andere Unfallursachen besser in den Griff zu bekommen. Ziel ist es, die Zahl schwerer und tödlicher Unfälle im Westmünsterland wieder zu senken.