Übersicht: Neuinfektionen - 7 Tage pro 100.000 Einwohner für alle Landkreise und kreisfreie Städte

Das Coronavirus hat in NRW einige Regionen wieder stark im Griff. Hier könnt ihr schauen, wie sich die Lage in eurem Kreis oder eurer Stadt täglich verändert.

© Grafik: ntv.de

Lockerungen in NRW und fast allen Bundesländern haben in Landkreisen und kreisfreien Städten solange Bestand, bis eine Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten wird. Diese Bedingung besteht seit einigen Monaten. Sobald es in einzelnen Städten oder Landkreisen zu neuen lokalen Ausbrüchen kommt, sollen die Landesregierungen vor Ort neuerliche Beschränkungen verhängen und damit auf die Notbremse treten.

Diskussionen über Maßnahmen für Hamm, Remscheid und Gelsenkirchen

Das könnte nun bald wieder der Fall sein. Denn einige Städte verzeichnen deutlich erhöhte Fallzahlen. Hamm liegt mittlerweile (Stand: Montag, 21. September) bei 46,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die Stadt Gelsenkirchen liegt bei 44,1 und Remscheid bei 37,8. Die NRW-Behörden wollen nun entscheiden, ob es striktere Bedingungen für diese drei Städte geben wird.

Mit dieser Karte könnt ihr euren Landkreis checken

Die Kollegen von ntv.de haben anhand offizieller Daten des Robert-Koch-Instituts eine Deutschlandkarte erstellt, die sich täglich um 0 Uhr aktualisiert und zeigt, wie sich die Zahlen zu den Neuinfektionen in den jeweiligen Landkreisen oder kreisfreien Städten entwickeln. Diese grafische Übersicht stellen wir euch hier zur Verfügung.

Die Farbskala reicht von Grün = 0 Fälle zu Grau = 1 bis 24,9 Fälle. Ab einer Inzidenz von 25 erscheinen Städte und Kreise in Grau-Orange. Ab 35 in Orange. Rot markiert all jene Kreise, die laut RKI-Daten über der Obergrenze von 50 aktuellen Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern liegen.

ntv.de stellt die Lage in den Städten und Kreisen anhand der offiziellen RKI-Daten dar. Aufgrund des Meldeverzugs können hier Abweichungen zu anderen Quellen auftreten. Örtliche Behörden etwa können eine Annäherung oder gar Überschreitung des Limits früher bekannt geben.


Autor: Joachim Schultheis

Weitere Meldungen