Milchbauer kritisieren Michpreise

Die Kritik an den Milchpreisen wird immer lauter. Wir haben darüber mit Gerold Böggering, Sprecher der Milchviehhalter im Kreis Borken, gesprochen.

© Mareike Mensing

Die rund 560 Milchviehbetriebe im Kreis Borken haben erneut den Milchpreis scharf kritisiert.

Die rund 560 Milchviehbetriebe im Kreis Borken blicken voller Sorge in die Zukunft. In den letzten 10 Jahren habe sich die Zahl der Betriebe fast halbiert, sagte uns Gerold Böggering, der Sprecher der Milchviehhalter im Kreis.

Die Lage habe sich zugespitzt - durch die letzten Dürrejahre, die Coronakrise und nötige Investitionen. Dazu komme der Preisverfall, der eh von den großen Handelsketten gefördert werde. Ein weiterer Grund seien die immer weiter steigenden Anforderungen etwa bei den Themen Bürokratie, Tierwohl und Umweltschutz, sagte uns Gerold Böggering, der Sprecher der Milchviehhalter im Kreis. Er verdeutlicht das am Beispiel von Silofutter:


© RADIOWMW

Von der Politik werde mehr Augenmaß erwartet - vom Lebensmittelhandel ein Ende des Preiskampfes. Im Mai bekamen Milchbauern für ein Kilo durchschnittlich 32,4 Cent. Nötig wären 40 Cent, heisst es.

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