Kritik an Schlachthöfen wächst

Die Hohe Infiziertenzahl in Schlachtbetrieben macht auf die oftmals schwierigen Umstände in derartigen Betrieben aufmerksam. Die Kritik wächst und veranlasst Forderungen an Westfleisch und dessen Subunternehmer.

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Die Corona-Pandemie lässt Kritik an Schlachthöfen immer lauter werden

Nach den vielen Corona-Fällen bei Westfleisch in Coesfeld hat jetzt auch ein Zerlege-Betrieb in Schöppingen erstmal dicht gemacht. 33 Mitarbeiter sind infiziert. Der Chef zog selber die Reißleine, um die gesunden Mitarbeiter zu schützen. Mittlerweile prangern immer mehr Menschen die katastrophalen Umstände in solchen Betrieben an. Auch Pfarrer Peter Kossen aus unserem Nachbarkreis Steinfurt gehört dazu.

"Man konnte es ahnen, man konnte es auch wissen im Vorfeld, dass in der Fleischindustrie die Menschen die dort arbeiten im hohen Maße gefährdet sind"

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten befassen sich gerade mit dem Thema und wollen heute (13.05. 11 Uhr PK in Münster) bekannt geben, welche Forderungen sie an Westfleisch und die Subunternehmer stellen wollen. Auch rechtliche Schritte behalten sich DGB und NGG vor.

Pfarrer Kossen spricht mit uns über seine Sicht auf die Verhältnisse in Zerlegebetrieben

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