Ist das Auto auf dem Land alternativlos?

Um das Klima zu schützen, sollten wir alle mehr Bus und Bahn fahren, um CO2 einzusparen. Doch die Pläne aus Berlin gehen hier bei uns auf dem Land nicht immer auf.


Viele Politiker in Berlin setzen sich in der Klimadiskussion gerade dafür ein, den ÖPNV auszubauen und im Gegenzug Sprit und damit das Auto fahren teurer zu machen. Aber können wir hier auf dem Land überhaupt ohne Auto auskommen? NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst aus Rhede hat dazu eine ganz klare Meinung.

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Die Sprecherin der Grünen hier bei uns im Kreis Borken Monika Ludwig sagt, ganz ohne Auto wirds hier wohl nicht gehen. Doch zum Schutz des Klimas sei es wichtig, den ÖPNV auch bei uns weiter auszubauen und die Autoindustrie sollte auf Elektroantrieb setzen. Das ganze Interview zum nachhören findet Ihr hier.

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Wir haben Andre Pieperjohanns, den Chef des Regionalverkehrs Münsterland, mit der Aussage von NRW Verkehrsminster Wüst konfrontiert. Er meint, ganz ohne Auto wird es bei uns im Westmünsterland nicht gehen.

Es gebe hier im Kreis trotzdem viele Menschen, die direkt an einer Bus- oder Bahnlinie wohnen und ohne Probleme umsteigen könnten. Das ganze Interview zum Nachhören findet hier.


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Auch bei uns im Westmünsterland wird am Freitag (20.09.2019) wieder für den Klimaschutz demonstriert. Es wird zu einem weltweiten Fridays for Future Klimastreik aufgerufen. In Gronau startet die Demonstration um 11:45 Uhr am Theodor-Heuss-Platz vor dem Café Extrablatt. In Ahaus startet die Demonstration um 15 Uhr vor dem Rathaus und in Borken um 13 Uhr auf dem Marktplatz.

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