Gronau: Soldaten unterstützen Hospital

Seit dem 11. Januar 2021 helfen fünf Soldaten der Bundeswehr im St. Antonius Hospital in Gronau. Unter anderem sollen sie helfen bei der Befragung bzw. Datenaufnahme von Patienten und Besuchern.

© Kreis Borken

Soldaten entzerren "enge Situation" am Haupteingang

Grundlage für den Einsatz ist ein Amtshilfe-Verfahren, welches über die Bundeswehr und den Kreis Borken organisiert wurde. Die Soldaten werden nach heutigem Stand bis Ende Februar für logistische und administrative Aufgaben eingesetzt.

Die fünf Gefreiten sind als Freiwillig Wehrdienstleistende bzw. als Soldaten auf Zeit im Aufklärungsbataillon 7 in Ahlen stationiert und waren in den vergangenen Monaten bereits in verschiedenen Corona-Sondereinsätzen tätig. Christoph Bröcker, Geschäftsführer St. Antonius Hospital Gronau:

"Wir freuen uns sehr über das Angebot und waren begeistert davon, wie schnell und unkompliziert alles ablief. Aktuell konnten wir einen zweiten Zugang zum Krankenhaus öffnen. Dieser Zugang für ausgewählte Patientengruppen und Besucher, soll die teilweise enge Situation am Haupteingang entzerren. Unter anderem hier können wir die Soldaten zusammen mit eigenen Mitarbeitern gut einsetzen".


"Ungewohntes Bild"

In welchem Umfang und wie lange die Amtshilfe noch in Anspruch genommen wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Das hängt u. a. von der Entwicklung bis Ende Februar ab. Ansgar Höing, Kliniksprecher:

"Für uns und für Besucher, bzw. Patienten, ist es ein ungewohntes Bild, dass Männer in Uniform im Empfangsbereich sitzen. Die Soldaten werden aber überall herzlich in Empfang genommen und manch ein Kollege erinnert sich an seine Zeit beim ‚Bund’ zurück. Die jungen Männer sind sehr offen und freundlich. Hier und da gibt es noch organisatorische Anlaufschwierigkeiten, aber alles in allem läuft es ganz gut. Wir sind sehr froh über die Unterstützung in diesen besonderen Zeiten."

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