Coronavirus - Wichtige Infos Kreis Borken

Hier informieren wir Euch über die aktuelle Entwicklung des Coronavirus im Kreis Borken. Außerdem findet Ihr hier die wichtigsten Hotlines.

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Kontaktverbot in NRW

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Aktueller Stand

Grundsätzlich gilt: Alle Personen mit bestätigten Coronavirus-Infektionen befinden sich für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Es werden jeweils die engen Kontaktpersonen ermittelt, dann schnellstmöglich deren Testung und ebenfalls häusliche Quarantäne veranlasst. Die häusliche Quarantäne ist eine behördlich angeordnete Maßnahme. Damit diese Wirkung zeigt, ist es zwingend nötig, sich an die Vorgaben zu halten:

• Verbleiben im eigenen Haushalt – also nicht mit Freunden treffen oder in der Stadt herumlaufen! Zuhause mit den Angehörigen / Mitbewohnern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten gemeinsam in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!

• Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt

• Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamt folgen

Landrat Kai Zwicker

"Verhalten Sie sich so, als wenn Sie und Ihre Mitmenschen eine schwere Erkältung haben – dann ‚liegen‘ Sie richtig! Achten Sie immer auf die Hygieneregeln, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen! Auf diese Weise schütze man nicht nur sich selbst, sondern auch die "Risikogruppen", wie ältere und vorerkrankte Menschen."

Mehr Informationen gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

Verhaltensweisen des Kreises Borken für die Bevölkerung

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Unter diesen Nummern sind die Kommunen zum Thema Coronavirus zu erreichen

Viele von uns haben praktische Fragen zum Thema Coronavirus und Geschäftsleute wollen wissen, ob sie denn jetzt zumachen müssen oder nicht. Mit diesen Fragen können wir uns ab sofort an unsere Stadt oder Gemeinde wenden. Jede der 17 Kommunen hier im Westmünsterland hat dafür eine extra Hotline geschaltet, denn wir sollen die beim Kreisgesundheitsamt nur bei gesundheitlichen Fragen anrufen. Das sind die Nummern der Kommunen:

  • Ahaus: 02561 / 72690
  • Bocholt: 02871 / 953 0
  • Borken: 02861 / 939 555
  • Gescher: 02542 / 60400
  • Gronau: 02562 / 12 0
  • Heek: 02568 / 9300 0
  • Heiden: 02867 / 977 0
  • Isselburg: 02874 / 911 0
  • Legden: 02566 / 910 0
  • Raesfeld: 02865 / 955 0
  • Reken: 02864 / 944 222
  • Rhede: 02872 / 930 456
  • Schöppingen: 02555 / 88 0
  • Stadtlohn: 02563 / 870
  • Südlohn: 02862 / 582 99
  • Velen: 02863 / 926 0
  • Vreden: 02564 / 303 0

WFG Ansprechpartner für Unternehmen und Selbstständige

Zwar sind persönliche Beratungsgespräche in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken in Ahaus sowie Beratungstermine in Unternehmen nicht möglich, dennoch versteht sich die WFG als Beraterin für betroffene Unternehmen und Selbstständige. Daher hat sie wichtige Informationen in folgenden Bereichen zusammengestellt:

  • Wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Coronavirus
  • Kurzarbeit und Quarantäne
  • Liquidität
  • Steuerliche Erleichterungen

Die Infos werden laufen aktualisiert und sind hier einsehbar.

Die WFG-Fachleute sind telefonisch unter der Rufnummer 02561/97999-0 zu erreichen.

Telefon-Hotline der Kreisgesundheitsamtes Borken

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken ist unter der Telefonnummer 02861/681-1616 montags bis freitags von von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichbar, samstags ist sie von 10 bis 12 Uhr besetzt. Dort werden gesundheitliche Fragen über das Coronavirus gegeben. Bei anderen NICHT GESUNDHEITLICHEN Fragen wendet Euch bitte an die Städte und Gemeinden. Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wie sie sich richtig verhalten – was erlaubt und was derzeit untersagt ist, wenden sich am besten direkt an ihr Rathaus.

Eine Übersicht der örtlichen Hotlines und Rufnummern der Rathäuser findet Ihr hier. Dort wird auch laufend über die weitere Entwicklung informiert, sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Alles Wichtige im Liveblog

Einzelhändler müssen Geschäfte schließen

Unsere Landesregierung hat am Abend entschieden, dass alle Einzelhändler ihre Geschäfte ab Mittwoch (18.03.) geschlossen halten müssen. Nicht schließen müssen Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste und Apotheken. Die Lage ist ernst und deshalb muss gehandelt werden, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Abend.

NRW schließt alle Schulen und Kitas

In NRW schließen ab nächster Woche Montag (16.03.) alle Schulen und Kitas erstmal bis zu den Osterferien. Die Lehrer der Schulen müssen Montag und Dienstag für ein Betreuungsangebot anwesend sein.

Neben Großveranstaltungen auch keine kleineren Veranstaltungen mehr im Kreis Borken

Nach der Absage der Großveranstaltungen trifft es jetzt auch die kleinen Veranstaltungen. Der Kreis Borken und auch unsere Städte und Gemeinden streichen alle Veranstaltungen, die sie selbst zu verantworten haben bis Ende April. Dieses Vorgehen wird auch allen anderen Veranstaltern dringendst empfohlen. Das gab der Kreis am Donnerstag (12.03.) auf einer Pressekonferenz bekannt. Bis auf Termine wie Ratssitzungen und Wochenmärkte, die das öffentliche Leben aufrecht erhalten, wird es nur ganz wenige Ausnahmen geben. Das hat Landrat Kai Zwicker nach einer gemeinsamen Sitzung mit dem Bürgermneistern und dem Kreisgesundheitsamt eben im Kreishaus gesagt.

Unsere Reporter haben direkt im Anschluss an die Sitzung mit Annette Scherwinksi vom Kreisgesundheitsamt, Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeistersprecher Dr. Christoph Holtwisch gesprochen.

© RADIO WMW
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Patient mit Coronavirus im Ahauser Krankenhaus

Ein Mitglied der Alstätter Familie, die an dem Coronavirus erkrankt ist, wird nun im Ahauser Krankenhaus behandelt. Der Patient sei stabil, mehr wollte Karlheinz Gördes, Pressesprecher des Kreises Borken mit Verweis auf den Datenschutz nicht preisgeben. Das meldet die Münsterlandzeitung.

Drei weitere Corona-Fälle im Kreis Borken

Es gibt drei neue Coronavirus-Fälle im Kreis Borken. Einen weiteren in Borken und erstmals zwei Fälle in Rhede. Insgesamt sind damit 14 Infektionsfälle im Kreis Borken zu verzeichnen.

Vier weitere Fälle in Bocholt, einer in Schöppingen

Bei uns im Kreis Borken gibt es in Bocholt vier weitere bestätigte Coronavirus-Fälle, damit ist die Zahl auf 11 gestiegen. Gestern Abend kam ein Fall in Schöppingen dazu. Alle vier Bocholter befinden sich in häuslicher Quarantäne und ihre engen Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Einer der Infizierten hatte in Ischgl Skiurlaub gemacht und ist schon seit seiner Rückkehr isoliert, teilte die Kreisverwaltung mit. Bei den anderen wird noch untersucht, wie und wo sie sich angesteckt haben.

Großveranstaltungen verboten

Die Landesregierung hat am Dienstag (10.03.) entschieden: Ab sofort sind alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern in NRW verboten. Sie dürfen NICHT stattfinden. Wie lange dieses Verbot gilt, kann aktuell niemand sagen. Bei kleineren Veranstaltungen mit weniger als 1000 Menschen entscheidet das jeweilige Kreisgesundheitsamt, ob die Veranstaltung stattfinden darf. Wir halten Euch hier bei RADIO WMW auf dem Laufenden. Das beudeutet auch: Stand heute können wir nicht sagen, ob RADIO WMW LIVE AM SCHLOSS in Ahaus stattfinden darf, da wir nicht wissen wie die Situation im Mai ist. Das Konzert war am 22. Mai geplant. Wir hoffen, dass es stattfinden kann. Wir halten uns natürlich an die Vorgaben, die wir von Bund und Land bekommen. Eins versprechen wir: wir halten Euch hier bei RADIO WMW immer auf dem Laufenden.

Junger Mann aus Borken infiziert

Am Abend (09.03) hat der Kreis einen neuen Coronafall bestätigt - und zwar in Borken. Damit haben wir jetzt 6 Fälle. In Borken ist ein junger Mann infiziert, der mit einer Reisegruppe in Südtirol war. Er und sechs weitere Teilnehmer aus Borken hatten sich schon auf ihrer Rückfahrt beim Kreisgesundheitsamt gemeldet und sich sofort in häusliche Quarantäne begeben. Die Ergebnisse der anderen sechs Leute aus der Reisegruppe liegen noch nicht vor. Alle sieben sind aktuell symptomfrei, sagt der Kreis Borken.

Bisherige Ergebnisse aus Ahaus negativ

Bei keinem der Schüler von der Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus konnte das Coronavirus nachgewiesen werden. Die Schule wird dennoch auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts für 14 Tage geschlossen bleiben. Nach dem Bekanntwerden der Infektion einer Familie aus Ahaus-Alstätte, waren Abstriche von zwei Schulklassen genommen worden.

Zusätzlich waren unter den Tests auch enge Kontaktpersonen der Infizierten. Vier unabhängig genommene Test stehen derzeit noch aus. Auch 18 Schöppinger, die an einer Schulfreizeit eines Steinfurter Gymnasiums teilgenommen haben, müssen vorsorglich zu Hause bleiben. Denn ein Lehrer, der sie begleitet hat, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Kreis Borken will sich heute (09.03) mit dem Kreis Steinfurt darüber abstimmen, wie es für die 18 Schüler aus Schöppingen weitergeht.

Neben der Frau aus Bocholt sind jetzt auch 4 Fälle in Alstätte bestätigt worden

Die Zahl der Coronafälle im Kreis Borken jetzt auf Fünf gestiegen. Das hat uns der Kreis Borken mitgeteilt. Bei vier Mitgliedern der Familie in Alstätte hat sich der Verdacht bestätigt. Die Familie hatte sich gemeldet, weil sie in den letzten Tagen Kontakt mit einer – wie sich erst später herausstellte – Coronavirus-infizierten Person in den Niederlanden hatte. Der Krisenstab des Kreises Borken hat jetzt entschieden: die Schüler und Lehrer der 2 Klassen, in denen die 2 infizierten Mädchen unterrichtet wurden sollen noch heute Abend (06.03.) getestet werden. Ergebnisse sollen am Sonntag vorliegen.

Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus bleibt 14 Tage geschlossen!

In Ahaus bleibt ab dem 06.März die Irena-Sendler-Gesamtschule 14 Tage geschlossen. Den 1200 Schülern und rund 100 Lehrern empfiehlt der Kreis Borken, die Zeit im Haus zu bleiben. Die Stadt Ahaus wird eine Hotline schalten.

Der Kreis Borken bittet uns dringend darum, nur in wirklich erforderlichen Fällen bei medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen anzurufen.

Klassenfahrt in Norditalien

Schüler vom Berufskolleg Technik in Ahaus sind derzeit mit dem Bus in Norditalien unterwegs auf Klassenfahrt. Die Region gilt erst seit heute (Freitag 06.03.) als Risikogebiet. Sie sollen am Samstag sicherheitshalber auf das Coronavirus getestet werden. Es handelt sich um 61 Schüler, 6 Lehrer und einen Busfahrer. Keiner von ihnen hat Symptome oder fühlt sich schlecht. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, heißt es vom Kreis. Die 68 Personen werden noch im Bus getestet und gehen, bis das Ergebnis feststeht, in häusliche Quarantäne. Die Testergebnisse werden Anfang der neuen Woche erwartet.

Nur ein Besucher pro Krankenhauspatient am Tag

Das Klinikum Westmünsterland bittet, Krankenhaus-Besuche ab sofort auf eine Person pro Patient und Tag zu reduzieren. Hintergrund ist die erhöhte Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus durch zu viel Publikumsverkehr. Die Regelung betrifft die Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken, Stadtlohn und Vreden. Für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am St. Agnes Hospital in Bocholt gilt, dass im Regelfall ausschließlich die Eltern bzw. Sorgeberichtigten die Patienten besuchen dürfen. Der Kreis Borken bittet uns außerdem dringend darum, nur in wirklich erforderlichen Fällen bei medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen anzurufen.

Junge Bocholterin war im Italien-Urlaub

Das hat der Kreis Borken um kurz vor 10.30 Uhr (05.03.) bekannt gegeben. Landrat Kai Zwicker hat sofort die Koordinierungsgruppe des Krisenstabs einberufen. Es handelt sich nach Angaben des Kreises Borken um eine junge Frau aus Bocholt. Sie gehörte einer Gruppe von sechs Frauen an, die einen Urlaub in Italien verbracht haben, allerdings nicht in den dortigen Risikogebieten. Da einige von ihnen schon während der Heimfahrt im gemeinsamen Kleinbus Erkältungssymptome, begaben sie sich in Ansprache mit dem Kreisgesundheitsamt Borken vorsorglich in häusliche Quarantäne. Nach den Testergebnissen ist nur eine der Frauen mit dem Coronavirus infiziert. Sie weist lediglich leichte Erkältungssymptome ohne Fieber auf und ist weiterhin in häuslicher Quarantäne. Die übrigen fünf Mitglieder der Reisegruppe bleiben ebenfalls vorsorglich in Quarantäne.

Der Kreis schätzt das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus im Zusammenhang mit diesem Fall derzeit als äußerst gering ein. Das hat uns auch Landrat Kai Zwicker bestätigt:

„Mit Blick auf diese Fälle schätze ich das Weiterverbreitungsrisiko sehr sehr gering ein, weil kein Kontakt zu anderen Personen stattfindet.“

Er rät: Ruhe bewahren!

„Ruhe ist auf alle Fälle richtig und wichtig. Das Gute ist ja, dass die bisherigen Verläufe […] in Deutschland, nach bisherigem Erkenntnisstand, sehr milde verlaufen. Das hoffe ich, das gilt auch für diesen Fall. Ich hoffe, dass wir keine flächendeckenden weiteren Fälle bekommen, aber wir müssen hier abwarten. Nur: Panik hilft nicht, Hamsterkäufe helfen nicht, sondern einfach nur Ruhe. Und dann natürlich, dass man die hygienischen Dinge beachtet. Das heißt, dass man vielleicht etwas Abstand hält, dass man sich nicht die Hände gibt, dass man sich die Hände vor allem wäscht […]“

Alle Infos, Fragen und Antworten zum Coronavirus findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos findet Ihr auch immer auf der Facebookseite des Kreis Borken.

IHK hilft bei Coronakrise

Auch die IHK bietet im Zusammenhang mit der Coronakrise ihre Hilfe an. Sie weitet ihr Angebot zur Beratung bei staatlichen Finanzierungshilfen aus.

Viele Betriebe brauchen zum ersten Mal diese Mittel und kennen sich entsprechend wenig mit Anträgen usw. aus, argumentiert die Kammer. Deshalb gibt es jetzt ein Servicetelefon, an dem alle Firmen, die Unterstützung bekommen, die sie brauchen: 0251-707 111

Birgits Fahrdienst bietet Hilfe an

Wer selber nicht mehr rausgehen kann, ist in der jetzigen Zeit aufgeschmissen. Damit das nicht passiert, bietet Birgits Fahrdienst einen besonderen Service an: Ältere Menschen, die das Haus nicht verlassen können, können bei ihnen anrufen und bekommen eine Einkauf von 10€ bezahlt. Die Ware wird ihnen vor die Haustür gelegt. Erreichbar ist Birgits Fahrdienst unter: 0 25 63 / 20 57 544.

Eure Fragen zum Coronavirus

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Mythen zum Coronavirus

Mittlerweile gibt es jede Menge Mythen rund um das Corona-Virus. Wir haben die wichtigsten rausgesucht und stellen sie richtig:

Desinfektionsmittel helfen nicht gegen Corona.

STIMMT TEILWEISE! Das Desinfektionsmittel muss explizit viruzid sein, also Viren bekämpfen können. Dann bringt es auch etwas gegen Corona.


Päckchen aus China können Corona übertragen.

STIMMT NICHT! Die WHO entwarnt: „Es geht keine Gefahr von chinesischen Päckchen aus“. Die Corona-Viren überleben auf Oberflächen nicht lange genug.


Hunde und Katzen übertragen Corona.

STIMMT NICHT! Dazu gibt es bisher keine Erkenntnisse der WHO. Sie empfiehlt aber generell, sich nach Kontakt mit Tieren die Hände zu waschen.


Ein Mundschutz schützt vor Corona.

STIMMT NICHT! Die handelsüblichen Atemschutzmasken schützen nicht vor einer Ansteckung. Stattdessen empfiehlt sich, Abstand zu Menschen zu halten, die möglicherweise infiziert sind, nur in die Armbeuge zu niesen und zu husten und vor allem: Häufiges und ausgiebiges Händewaschen.


Obst und Spielzeug aus China oder Italien sind gefährlich.

STIMMT NICHT! Die Corona-Viren können nicht lange auf Oberflächen überleben, heißt es vom Robert-Koch-Institut. Obst und Spielzeug sind unbedenklich.


Knoblauch und Alkohol helfen gegen eine Ansteckung.

STIMMT NICHT! Obwohl Knoblauch zwar gesund ist, gibt es laut WHO keinerlei Hinweise darauf, dass er vor einer Coronavirus-Infektion schützt. Das Gleiche gilt für Alkohol.


Das Einreiben mit Sesamöl hilft.

STIMMT NICHT! Es kursieren zwar Gerüchte, dass das Einreiben mit Sesamöl das Eindringen des Coronavirus in den Körper verhindert. Da ist aber nichts dran.


Ich sollte Menschen mit einem chinesischen oder ostasiatischen Äußeren meiden.

STIMMT NICHT! Das Äußere einer Person sagt nichts über deren Herkunft aus und darüber, ob sie sich im Epidemie-Gebiet aufgehalten hat oder mit Menschen aus dieser Region Kontakt hatte.


Die Grippe ist schlimmer.

STIMMT TEILWEISE! An Corona stirbt aktuell 1 von 50 Erkrankten, bei der Grippe ist es 1 von 1.000. ABER: Insgesamt sind bisher mehr Menschen an Grippe gestorben, weil mehr Menschen von der Grippe betroffen sind.


Das Warten auf den Impfstoff bringt für die derzeitige Epidemie nichts.

STIMMT! Innerhalb so kurzer Zeit kann keine wirkungsvolle Impfung entwickelt werden. Sie ist aber wichtig, um bei künftigen Epidemien zur Verfügung zu stehen.


Antibiotika helfen nicht gegen das neuartige Coronavirus.

STIMMT! Antibiotika helfen generell nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien.


Im Sommer hat Corona keine Chance mehr.

STIMMT TEILWEISE! Viren sind bei tiefen Temperaturen stabiler, bei Wärme geht die Lipidschicht, die um das Coronavirus drum herum ist, kaputt.

Wissenswertes zum Coronavirus findet Ihr auch hier.

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