Alarmstufe Rot für die Veranstaltungsbranche

Der Bocholter Mini-Rummel ist nur ein kleiner Strohhalm für die immernoch unter dem Coronavirus leidene Veranstaltungsbranche. Da heisst es: Nehmen was man kriegen kann. Trotzdem werden Ideen von Bund und Land mehr benötigt denn je.

© Stadt Bocholt

Gute Marketing Ideen sind gefragt

Nur noch noch wenige Tage, dann startet in Bocholt der Mini-Rummel. Ein Kinderkarusell, ein paar Buden und ein bisschen Duft von gebrannten Mandeln sollen uns auf dem St. Georgs-Platz darüber hinwegtrösten, dass eigentlich an diesem Wochenende Kirmes wäre. Viel anderes bleibt den Veranstaltern und Marketingfachhleuten auch nicht. Denn die Möglichkeiten sind begrenzt.

Eine karibische Weihnachtszeit unter freiem Himmel am Bocholter Aa-See, ein verkaufsoffener Sonntag mit Maske in Vreden und jetzt der Mini-Rummel zur Erinnerung an die Kirmes. Gute Marketing Ideen sind gefragt wie nie, denn seit Monaten fallen 90 Prozent der Veranstaltungen, die wir sonst so haben, weg. Es gibt zwar Hilfen vom Staat,die sind aber schwierig zu bekommen und die Branche ist alles andere als einheitlich. Da muss auf größerer Ebene gedacht werden, sagt auch Philipp Traber, als Gastronom und Veranstalter.

Unsere Bundesregierung und unsere Landesregierung muss sich etwas einfallen lassen, um den Leuten - Das sind Veranstaltungsbranchen und Gastronomie, Schausteller und Marktkaufleuten ect. zu helfen. Wir haben hier ein Problem und das muss gelöst werden.

Morgen am Mittwoch (14.10) gehen die Veranstalter aus NRW wieder auf die Straße, um vor dem Landtag zu demonstrieren. Wir brauchen Ideen von Bund und Land heisst es, sonst werde eine ganze Branche aussterben.

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