AKK will nicht Kanzlerin werden

Diese politische Entscheidung sorgt für viel Wirbel. Annegret Kramp-Karrenbauer tritt nicht als Kanzlerkandidatin an und gibt auch den CDU-Parteivorsitz ab.

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Verteidigungsministerin bleibt sie

"Parteiführung und Kanzlerkandidatur müssten in einer Hand liegen". Sie will so lange CDU-Chefin bleiben, bis ein Kanzlerkandidat gefunden ist. Der Rückzug von Annegret-Kramp-Karrenbauer. Das Debakel bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hat wohl das Fass zum Überlaufen gebracht. Dort war ein FDP-Poliker mit den Stimmen von FDP, CDU und AfD gewählt worden. Radio WMW Politikexperte Klaus Schubert von der Uni Münster. Worüber ist Frau Kramp-Karrenbauer konkret gestolpert?

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Die CDU ist traditionell eine starke Führung gewohnt. Die gibt es seit einiger Zeit nicht mehr. Damit kommt die Partei irgendwie nicht zurecht...

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DIe CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zieht Konsequenzen. Sie verzichtet auf eine Kanzlerkandidatur und wird auch den Parteivorsitz abgeben. Im Laufe des Jahres soll ein Kanzlerkandidat feststehen. Jens Spahn aus Ottenstein, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet oder CDU-Urgestein Friedrich Merz. Diese Namen sind zur Zeit unter anderem im Gespräch. Wer könnte die CDU in die Zukunft führen?


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Was ist mit Gesundheitsminister Jens Spahn aus Ottenstein. Ist er ein Kandidat?

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Unser Radio WMW Politikexperte Klaus Schubert von der Uni Münster sieht Spahn also nicht im Amt des Bundeskanzlers. Für ihn wäre er aber ein passender Kandidat um Armin Laschet als Ministerpräsident von NRW zu ersetzen. Wer wird der nächste Kanzlerkandidat und damit auch neuer Parteichef oder die neue Parteichefin der CDU? Das soll sich im Laufe des Jahres entscheiden.

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